Mail an die PräsidentIn von „Häuser zum Leben“

Sehr geehrte Frau Mag.a Wehsely!

In Ihrer Funktion als PräsidentIn von „Häuser zum Leben“ sendeten wir Ihnen Anfang November 2009 ein Mail. Darin thematisierten wir die Situation an der Gedenktafel für die ehemalige Synagoge in der Schmalzhofgasse im 6. Bezirk.

In einem Mail an die UnterzeichnerInnen der Petition „Mariahilfer Synagoge – Für einen würdigen Ort des Gedenkens“ versichern Sie, „dass sich die Stadt Wien aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit, Neonazismus und Verharmlosung des NS-Regimes und für ein respektvolles Miteinander einsetzt“. Davon waren und sind wir überzeugt.

Sie erwähnen in dem Schreiben unter anderem auch die regelmäßigen Kontrollgänge des technischen Dienstes des Pensionistenwohnhauses und der möglichst raschen Entfernung der Schmierereien. Dieser sinnvolle Ansatz blieb leider bisher ohne erkennbaren Erfolg.

In diesem Zusammenhang ist zu unterscheiden zwischen der Gedenktafel selbst bzw. der unmittelbar daneben befindlichen Fläche (ihre Pflege und Reinigung fällt in die Verantwortlichkeit der MA7) und der übrigen Hausfront. Auf Grund unserer Initiative wurde die Tafel und ihr unmittelbare Umfeld im Verlauf des letzten Jahres einer zweimaligen (nicht gänzlichen gelungenen) Reinigung unterzogen. Wir meinen, daß dem PensionistInnenwohnhaus, auf dessen Rückseite sich die Gedenktafel befindet, für die Pflege des Bereiches vor der Gedenktafel und der gesamten Hausfront eine besondere Verantwortung zukommt.

Wie wir in Erfahrung bringen konnten, wurde im Rahmen der Mariahilfer Kulturkommissionssitzung seitens der Direktion des PensionistInnenwohnhauses Mariahilf zugesagt, die Installation eines Spots und eines Bewegungsmelders bei der Gedenktafel zu veranlassen. Leider wurde kein terminlicher Rahmen in diesem Zusammenhang vereinbart.

Als Beitrag des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser bzw. des PensionistInnenwohnhauses Mariahilf erwarten wir:

1. Die rasche Verständigung der MA 7 bei Beschmierungen der Gedenktafel.
2. Die Entfernung der leider immer wieder vorkommenden Verunreinigungen vor der Gedenktafel (Urin, Zigarettenstummeln, Papier …).
3. Die Entfernung der vielen Schmierereien an der Fassade des Hauses.

In diesem Sinne hoffen wir auf eine gute Zusammenarbeit von PensionistInnenwohnheim , Bezirkspolitik und Zivilgesellschaft und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Georg Schober und Mag.a Petra Öllinger

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Eine Antwort to “Mail an die PräsidentIn von „Häuser zum Leben“”

  1. Nachricht aus dem Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser « Mariahilfer Synagoge Says:

    […] für Gesundheit und Soziales und Präsidentin des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser) auf unser Mail vom 08. Februar 2010 sowie unsere Reaktion auf das Schreiben […]

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