Zur Petition

Aktuelle Informationen

Petition für einen würdigen Ort des Gedenkens am ehemaligen Standort der Synagoge in der Schmalzhofgasse in Wien Mariahilf

Bitte senden Sie die Petition an nachstehende AdressatInnen. Sie müssen dazu lediglich hier klicken, um Ihr Emailprogramm zu öffnen, unterschreiben Sie am Ende des Petititonstextes und klicken Sie auf „senden“. Die Nachricht erhalten automatisch alle untenstehenden Personen.

Leider ist es nicht möglich, die Petition mit dem obenstehenden Link von ALLEN E-Mailprogrammen aus automatisch zu versenden. Wenn Sie die Petition beispielsweise mit Outlook Express bzw. Outlook versenden wollen, ersetzen Sie bitte die Beistriche zwischen den einzelnen E-Mailadressen durch Strichpunkte.

Sie haben selbstverständlich auch die Möglichkeit, die Petition lediglich einzelnen Personen zu schicken.

Frau Renate Kaufmann – Bezirksvorsteherin Mariahilf (SPÖ)
Herr Dfkm. Hubert Grillmayer – Klubobmann der FPÖ Mariahilf
Herr Werner Haslauer – Die Grünen – Bezirksvorsteherin-Stellvertreter
Herr Dr. Gerhard Hammerer – Bezirksparteiobmann der ÖVP Mariahilf
Herr Mag. Raimund Fastenbauer – Israeltische Kultusgemeinde, Generalsekretär für jüdische Angelegenheiten
Frau Waltraud Evangelisti – Direktorin des Mariahilfer PensionistInnenwohnheimes
Frau Mag.a Gabriele Graumann – Geschäftsführerin des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser
Frau Mag.a Sonja Wehsely – Präsidentin des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser

Petitionstext

Betreff: Für einen würdigen Ort des Gedenkens – ehemaliger Standort der Synagoge in der Schmalzhofgasse in Wien Mariahilf

Sehr geehrte Damen und Herren!

Leider ist es wieder zu Beschmierungen rund um die zweisprachige Gedenktafel am ehemaligen Standort der Mariahilfer Synagoge, in der Schmalzhofgasse 3, auf der Rueckseite des Pensionisten-Wohnheims, gekommen.

Die versuchte Beseitigung der Beschmierungen an der Gedenktafel ist ein erster Schritt hin zu einer anlassgemäßen Gestaltung des Ortes, es bedarf jedoch weiterer Maßnahmen für eine dauerhafte Lösung.

Im Zusammenhang mit dem in diesem Bereich immer wieder auftretenden Vandalismus ersuche ich Sie mit allem Nachdruck, sich verstärkt für einen würdigen Rahmen des Erinnerns und eine aktive Politik gegen Neonazismus und Rassismus, für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Über 65.000 ermordete österreichisch-jüdische MitbürgerInnen sind uns Mahnung: „Niemals vergessen“.

In der Annahme, dass das Engagement der Bezirksvorstehung, der Mariahilfer Parteien, der Jüdischen Kultusgemeinde, der MA 7 (Kulturabteilung der Stadt Wien) und des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser gemeinsam mit engagierten BürgerInnen zu einer würdigen und dauerhaften Lösung führt, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

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37 Antworten to “Zur Petition”

  1. Brunner Gerd Says:

    wir können nicht aufhören, immer wieder den Opfern zu Gedenken
    schon allein des heutigen polit. populismus wegen dersich nicht
    scheut gegen menschen zu hetzen – wie es damals war und dan
    zur Vernichtung/Ermordung der Menschen führte.
    Niemals Vergessen – Bitte seid wachsam auch in einer Bldungs-
    politik „Geschichte aus der Gegenwart in die Vergangenheit
    erklären“
    gerd brunner

  2. Aus dem Nähkästchen geplaudert » Facebook, Twitter, Doppelpunktes, Zeit, Synagoge, Duftenden » Duftender Doppelpunkt Says:

    […] der Initiative besuchen und einen Kommentar hinterlassen, der Gruppe auf Facebook beitreten, die Petition unterzeichnen oder sich via Twitter […]

  3. Markus Schumann Says:

    Eure Petition findest sich jetzt ebenfalls in der Online-Petitionssammlung von Agenda2020, erreichbar unter

    http://www.agenda2020.at/a20_phpbb/viewtopic.php?f=18&t=386&p=3596

    – mit Verlinkung zur Petition und Kontaktadressenangaben. Bitte um Datenüberprüfung eurerseits.
    (Bei unbeabsichtigten Falschangaben, bitte um Rückmeldung an Markus.Schumann@gmx.at)

    Danke und weiterhinf viel Erfolg mit eurer Petition.

  4. Pronegg Aloisia Says:

    Es macht mich traurig, weil Menschen sich nicht menschenwürdig benehmen und womöglich meinen durch solche Aktionen im Wert zu steigen und sich durch Erniedrigung anderer selber groß und tapfer vorkommen.

    Ich denke, dass viel an Erziehungsarbeit in den Familien verloren gegangen ist.
    Als Lehrerin erlebe ich immer wieder, dass sich Eltern allzu viel von der Schule erwarten.
    Was aber in den ersten 10 bis 14 Jahren versäumt wurde, kann man unmöglich nachholen.

    Vieles muss mitwachsen und am Vorbild erstarken.

    Sr. Petra

  5. dr.eibel Says:

    der herrenmensch wacht auf und ist schon besser
    dem frühstück ist er haushoch überlegen
    zu mittag isst er bereits hochanständig
    nur nachts albträumt er von mann und frau

    (aus GEDICHTE ZUM NACHBETEN von stephan eibel erzberg)
    und genau gegen den herrenmenschen gings und gehts
    nach wie vor

    stephan

  6. EIN WÜRDIGES GEDENKEN DER OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS » Gedenkens, Synagoge, Petition, Mariahilf, Beschmierungen, Für » Duftender Doppelpunkt Says:

    […] Petition „Mariahilfer Synagoge – Für einen würdigen Ort des Gedenkens“ […]

  7. edith friedl Says:

    danke für euer engagement, so kann ich mithelfen, eine derartig wichtige sache zu unterstützen!

    • mariahilfersynagoge Says:

      vielen dank für deine unterstützung! ein würdevolles gedenken und die auseinandersetzung mit unserer geschichte sollten selbstverständlich sein. nicht zuletzt können wir aus ihr für die gegenwart lernen!

  8. edith friedl Says:

    ich bin froh, dass es diese petition gibt, denn dieses wichtige vorhaben gehört unbedingt unterstützt!

  9. cordula groß Says:

    selbstverständlich unterstütze ich euer engagement !! werde meinerseits diese petition gerne weiterleiten!!
    mit besten grüßen
    cordula groß

  10. Leopold Fasching Says:

    ich unterstüze diese petition, einfach …es darf nicht wieder geschehen!!!

    „Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?“ Elie Wiesel (Friedensnobelpreisträger und KZ-Überlebende)

    http://www.christenundmuslime.at/

    • mariahilfersynagoge Says:

      vielen dank für die unterstützung – das zitat trifft punktgenau. unsere sprache spiegelt die gesellschaftliche situation sehr genau.
      was wir brauchen sind keine „sonntagsreden“ von politikerInnen, sondern ein gemeinsames handeln aller der demokratie verbundenen menschen.

  11. Johannes Reiss Says:

    Ich unterstütze auch „privat“ diese Initiative, es sollte allein aus ethischen Gründen selbstverständlich sein, dass Gedenken in würdigem Rahmen geschehen kann und geschieht,
    Mit den besten Wünschen, Johannes Reiss

    • mariahilfersynagoge Says:

      lieber herr reiss! vielen dank für ihre unterstützung.
      eine würdige und dauerhafte lösung sollte selbstverständlich sein. ein reinungsversuch hat vergangenen freitag stattgefunden, er war allerdings nicht erfolgreich…

  12. Österreichisches Jüdisches Museum Says:

    Selbstverständlich unterstützen wir diese engagierte Initiative. Die Unterschrift hier ist das Mindeste, das wir dafür tun können und wir wünschen den Initiatoren/Initiatorinnen, aber vor allem auch uns allen sehr viel Unterstützung. Zumal es eigentlich traurig ist, dass solche Initiativen überhaupt gestartet werden müssen.

    Mit den besten Grüßen,
    Johannes Reiss, für das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt

  13. klara benes Says:

    ich unterstütze diese petition.

  14. Ingrid Mohr Says:

    Wenn man sich das so vorstellt – plötzlich verschwinden die Nachbarin aus dem 2. Stock, dann der freundliche Greißler und nach und nach andere Bekannte, vielleicht sogar eine Schulfreundin…

    • mariahilfersynagoge Says:

      es ist kaum vorstellbar und trotzdem … hans peter richter beschreibt diesen prozeß in dem jugendbuch „damals war es friedrich“. zwei buben wachsen im selben haus auf, sie werden freunde und jeder ist in der familie des anderen zu hause. doch friedrich ist jude und der nationalsozialismus wirft allmählich seine schatten über ihre freundschaft …

  15. Annamaja Maguina Says:

    Betreff: Für einen würdigen Ort des Gedenkens – ehemaliger Standort der Synagoge in der Schmalzhofgasse in Wien Mariahilf

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Leider ist es wieder zu Beschmierungen rund um die zweisprachige Gedenktafel am ehemaligen Standort der Mariahilfer Synagoge, in der Schmalzhofgasse 3, auf der Rueckseite des Pensionisten-Wohnheims, gekommen.

    Die versuchte Beseitigung der Beschmierungen an der Gedenktafel ist ein erster Schritt hin zu einer anlassgemäßen Gestaltung des Ortes, es bedarf jedoch weiterer Maßnahmen für eine dauerhafte Lösung.

    Im Zusammenhang mit dem in diesem Bereich immer wieder auftretenden Vandalismus ersuche ich Sie mit allem Nachdruck, sich verstärkt für einen würdigen Rahmen des Erinnerns und eine aktive Politik gegen Neonazismus und Rassismus, für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Über 65.000 ermordete österreichisch-jüdische MitbürgerInnen sind uns Mahnung: „Niemals vergessen“.

    In der Annahme, dass das Engagement der Bezirksvorstehung, der Mariahilfer Parteien, der Jüdischen Kultusgemeinde, der MA 7 (Kulturabteilung der Stadt Wien) und des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser gemeinsam mit engagierten BürgerInnen zu einer würdigen und dauerhaften Lösung führt, verbleibe ich

    mit freundlichen Grüßen

    Annamaja Maguina

  16. mariahilfersynagoge Says:

    Danke im voraus fürs Weiterleiten.

    Ja, Begebenheiten, die gar nicht so selten ein „Fürs-Geschichte-Buch-genügt-es-aber-jetzt-bitte-Ruhe-mit-dem-ewigen- Erinnern“-Argument hervorrufen, müssen in den Köpfen und Herzen der Menschen bleiben, um solche Schrecknisse zu verhindern.
    LG
    Petra und Georg

  17. petra gabriel Says:

    wunderbar diese aktion .
    ich werde sie weiterleiten.
    es gibt kein vergessen!!!!!

  18. Nadine Pauland Says:

    Bin beeindruckt wie vielfältig aber intensiv Euer Engagement ist !
    Unterstütze das Ganze natürlich !!

    Liebe Grüße,
    Nadine

  19. Gedenkveranstaltung 09. November – eine Rückschau « Mariahilfer Synagoge Says:

    […] Um den Ort dauerhaft seine Würde zurückzugeben, ist es weiterhin notwendig, (Bezirks-)PolitikerInnen und VerantwortungsträgerInnen wachzurütteln – zum Beispiel durch das Versenden der Petition. […]

  20. A.P. Schlöglmeier (Autor) Says:

    Unterstützung selbstverständlich,
    großes Kompliment für Euren Einsatz
    liebe Grüße
    A.P.

  21. Die Novemberpogrome 1938 » Reichskristallnacht, Novemberpogrome, Gedenkens, Synagoge, Gesetze, November » Duftender Doppelpunkt Says:

    […] Sie die Petition und unterstützen Sie damit eine würdige Gestaltung dieses Ortes des […]

    • mariahilfersynagoge Says:

      @annamaja maguina in den tagen um den 9. /10. november 1938 wurden über 1.400 synagogen und versammlungsräume sowie tausende geschäfte und wohnungen zerstört. etwa 400 menschen wurden ermordet oder in den selbstmord getrieben. danke für die unterstützung!

  22. Annamaja Maguina Says:

    Ich unterstütze diese Petition!

  23. reinhard wessely Says:

    ich unterstütze diese petition. schönes engagement von euch!

  24. Josef Joe Leitner Says:

    Ich unterstütze ohne „Wenn und Aber“ diese Petition.
    Josef Joe Leitner, Fachjournalist & Medien-Herausgeber

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